Vereinschronik

1908:

Gründung eines Turnverein in der Gastwirtschaft Johann Hartig durch 31 sportbegeisterte junge Männer:

Julius Albert, Friedrich J. Glaab, Alois P. Grimm, Johann A. Grimm, Josef W. Grimm, Franz Hartig, Andreas Hitzel, Franz Hitzel, Peter Kronenberger, Franz Kuhn, Edmund Oftring, Johann Oftring, Rudolf Reichenbach, Adalbert Rickert, Andreas Rickert, Anton Schließmann, Johann Schließmann, Michael Schließmann, Alois Seebacher, Heinrich Seeger, Franz Seipel, Fritz Seipel, Heinrich Sommer, August Uftring, Johann A. Walter, Adam F. Winter, Eduard Winter, Franz Winter, Friedrich Winter, Peter Winter, Wendelin Winter

   

Der Verein erhält den namen "Turngemeinde Klein-Welzheim". Erster Vorsitzender im Gründungsjahr wird Fritz Glaab. Ziel und Aufgabe des Vereins sind die Ausübung des volkstümlichen Turnens (Gymnastik und Leichtathletik) und des Geräteturnens.

   

Nach einem Jahr zählt der Verein bereits 120 Mitglieder bei nur 830 Einwohnern des Dorfes. Die sportlichen Aktivitäten erstrecken sich zunächst vor allem auf die leichtathletischen Disziplinen. Nach einiger Zeit kommt das Geräteturnen hinzu. Sportstätten sind die Goethestrasse 9 (neben dem Pfarrhaus) und später Goethestrasse 17 (hinter dem Bürgerhaus). Als Vorturner betätigten sich Jakob Jakob, Oskar Meinhard, Peter Kornenberger und Anton Schließmann.

   

um 1912:

Anschluss des Vereins an den Maintal-Gau des Deutschen Turnerbundes und erfolgreiche Teilnahme der Aktiven am alljährlichen Gauturnen un Gauabturnen sowie an Festen in der Umgebung. Gründung eines Trommler- und Fanfarenkorps. Als Ausbilder wirken Julius Albert und Alois Seebacher.

   

1914:

Unterbrechung aller Vereinsaktivitäten durch den 1. Weltkrieg. 22 Mitglieder, darunter 10 aktive Turner, kehren nicht mehr zurück.

   

1923:

Teilnahme des Aktiven Karl Seebacher an den leichtathletischen Wettbewerben beim Deutschen Turnfest in München.

   

1927:

Gründung einer Handballabteilung. Trainer ist Willi Duchardt aus Fechenheim. Der Sportplatz befindet sich zunächst auf der Geißenwiese.

   

1928:

Gründung eines Konkurrenzvereins "Sportverein DJK", der hauptsächlich das Fussballspiel betreibt und ebenfalls auf der Geißenwiese spielt.

   

1929:Umzug der Turngemeinde auf das heutige Sportgelände, das zunächst nur aus einem einzigen Spielfeld besteht. Während ihrer zehnjährigen Aktivenzeit erringen die Handballer mehrmals die Meisterschaft.

   

1934:

Auflösung des "Sportvereins DJK" durch die Machthaber des Dritten Reiches und Wechsel seiner Mitglieder und Aktiven zur Turngemeinde. Die Übernahme ist zugleich der Anstoß zur Gründung einer Fußballabteilung in der Turngemeinde, die nach wie vor auch Zuwachs aus dem Lager der Handballer erhält. In diese Zeit fällt die Umbenennung des Vereins in "Turn- und Sportgemeinschaft Klein-Welzheim".

   

um 1938:

Gründung einer Mädchenriege für Turnen und Gymnastik, die 80 Mädchen und Frauen umfasst. Sportliche Leiter sind Jean Peter, Jean Kraming, Peter Brauneis und Gustav Kuhn. Übungsstätte ist der Saal des Gasthauses Horch in der Hauptstraße.

   

1939 bis 1945:

Durch den 2. Weltkrieg kommt das Vereinsleben fast bis völlig zum Erliegen; nur ein paar Jugendliche spielen Fußball unter der Leitung von Josef Glaab. Der Weltkrieg ist auch das endgültige Aus für den Handball Im Verein, denn zahlreiche gute Handballspieler kehren nicht mehr zurück.

   

1946:

Wiederbelebung des Vereins mit 53 Mitgliedern unter dem Namen "Sportvereinigung Klein-Welzheim". Erster Vorsitzender ist Josef Glaab, Vereinslokal wird das Gasthaus „Zum Anker" (Karl Suffel), Hauptstraße 20. Der Sportplatz kann vergrößert werden, weil private Eigentümer den dazu erforderlichen Grund und Boden an den Verein verpachten. Viel Initiative hierzu geht von den 1. Vorsitzenden Gustav Kuhn und später Hans Keck aus, der in der Nachkriegszeit und danach noch viele Jahre an vorderster Stelle dem Verein dient.

   

1949:

Beginn der Aktivitäten in den Bereichen Fußball, Frauenturnen und Leichtathletik für Männer (Leitung Andreas Seipel). Erstes Vereinsonturnen unter der Leitung von Peter Brauneis und Teilnahme der Mädchen- und Frauenriegen an Kreisturnfesten. Im gleichen Jahr Umbenennung in "Turn-und Sportgemeinde Klein-Welzheim". Der Jugendfußball kommt unter der Leitung von Hermann Sommer bereits 1949 zu einem ersten großen Erfolg. Die A-Jugend wird Gruppen- und Kreismeister. Die C-Jugend wiederholt diesen Erfolg zwei Jahre später.

   

1950:Umzug des Vereins vom „Anker" in den „Frankfurter Hof" (Karl Lahrem), Goethestroße 23.

   

1951:

Auf Empfehlung des 1. Vorsitzenden Rechtskonsulent Heinrich K. Kuhn Eintragung des Vereins in das Vereinsregister beim Amtsgericht Seligenstadt. Seitdem heißt der Verein "Turn- und Sportgemeinde 08 e.V. Klein - Welzheim".

   

1956:

Die 1. Fußballmannschaft wird zum ersten Mal Meister (B-Klasse).

   

1957:

Erweiterung des Sportplatzes, nachdem die Gemeinde Klein-Welzheim mittlerweile Eigentümer aller dortigen Grundstücke geworden ist. Bürgermeister Jakob Hetzer stellt aber bereits die Weichen für die Anlegung eines zweiten Sportfeldes und die Neugestaltung des gesamten Sportgeländes an der Moinflinger Strasse.

 

1958:

Jubiläumsfest zum 50-jährigen Bestehen der TUS KleinWelzheim. Bei dieser Gelegenheit wird durch die Initiative des 1. Vorsitzenden Georg Walter aus der Tradition des früheren Trommler- und Fanforenkorps ein Spielmannszug wiedergegründet, dessen Reihen sich die TUS-Gründer und Trommler Julius Albert und Alois Seebacher spontan anschließen. Die guten Leistungen des Spielmannszuges dokumentieren sich unter anderem in seiner Teilnahme am Festzug des Hessentages.

   

1960 bis 1962:

Bau des Sportlerheimes mit Dusch- und Umkleideräumen unter der Regie des 1. Vorsitzenden Hermann 1962 Sommer durch unentgeltliche Mithilfe von Vereinsmitgliedern.

   

1962 bis 1964:

Wiederbelebung der Leichtathletik mit Jugendlichen unter der Leitung der Lehrer Adolf Koch und Alfred 1964 Schwemmler. Sportveranstaltungen und Turnfeste werden von den Aktiven mit Erfolg besucht.

   

1965:

Neuorganisation des Vereins durch Festlegung und Verteilung der Zuständigkeiten und Aufgaben der Vorstandsmitglieder unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Edi Keck. Einführung eines Haushaltsplans, der von nun an alljährlich die Grundlage aller wirtschaftlichen und finanziellen Entscheidungen bildet. Die einzelnen Sportabteilungen wählen jetzt in sogenannten Abteilungsversammlungen alljährlich ihre Leiter für den Gesamtvorstand. Gründung einer Tischtennisabteilung als Erweiterung des sportlichen Angebots an die Jugendlichen (Federführung Mathias Seebacher)

   

1967:

Neues Vereinslokal wird nach der Schließung des "Frankfurter Hof'' das Gasthaus "Zur Traube" (Familie Gehrig), Wessemer Straße, welche bis heute die Mitglieder und Aktiven bewirtet. Gründung der Abteilung Frauengymnastik unter der Leitung der Lehrerin Margret Kuhn. Geführt wird diese Abteilung seit vielen Jahren von Waltraud Seebacher. Verabschiedung einer neuen Satzung für den Verein durch die Mitgliederversammlung. Die Mitgliederzahl beläuft sich um diese Zeit auf etwa 500, darunter weit über 100 Jugendliche. Die Schülermannschaften (C- und D-Jugend) werden zwischen 1965 und 1968 unter der Leitung von Karl Sommer dreimal Gruppenmeister.

   

1968:

Großes Jubiläumsfest zum 60-jährigen Bestehen des Vereins und 10-jährigen Bestehen des TUS-Spielmannszuges. Sportlicher Höhepunkt während der Festtage ist das Gastspiel der kompletten Fußball-Bundesliga-Mannschaft von Eintracht Frankfurt, die durch den Splelausschußvorsitzenden der TUS, Heinrich A. Kuhn, nach Klein-Welzheim geholt werden kann.

  

1969 und 1970:

Die A-Jugend der TuS Klein - Welzheim wird zweimal hintereinander Gruppen- und Kreismeister. Diese Erfolge, denen danach weitere Gruppenmeistertitel angereiht werden können, sind auch der fachkundigen und engagierten Arbeit des Jugendleiters Rudolf Kuhn (Spessartstrasse 10) zuzuschreiben. Die erste Mannschaft erringt in der Spielzeit 1969/70 die Meisterschaft der B-Klasse und steigt in die A-Klasse auf. Für diesen Erfolg zeichnen neben Mannschaft und Trainer vor allem Abteilungsleiter Heinrich A. Kuhn und Hans Ketter vom Spielausschuss verantwortlich. Erstellung einer Flutlichtanlage in Selbsthilfe durch Vereinsmitglieder und freiwillige Helfer.

   

1971 bis 1973:#

Anlegung eines zweiten großen Spielfeldes und des kleinen Trainingsplatzes durch die Gemeinde Klein-Welzheim, die zum 65-jährigen Jubiläum im Jahre 1973 fertiggestellt sind. Die neue Gesamtsportanlage ist auch Ausdruck des Dankes der Gemeinde an die Turn- und Sportgemeinde für ihre erfolgreiche Sport- und vor allem Jugendarbeit. Eröffnung einer Abteilung "Kindergymnastik". Übungsstätte ist das Bürgerhaus.

   

1974:

Gründung der Abteilung "Männerausgleichsport". Seit vielen Jahren betreibt Bernd Schmidt mit seinen Aktiven auf dem Sportplatz bzw. in der Halle den Ausgleichsport auch für Ältere.

   

1975:Erweiterung, Umbau und Neugestaltung des Vereinsheimes in Gemeinschaftsarbeit der Vereinsmitglieder und der Gemeinde Klein-Welzheim unter der Regie des 1. Vorsitzenden Edi Keck und des Bürgermeisters Jakob Hetzer. Die Bewirtschaftung der Vereinsgaststätte liegt schon seit vielen Jahren in den Händen freiwilliger Helfer, ehrenamtlich tätiger Mitglieder und deren Partnern, die somit für einen finanziellen Erfolg im Verein sorgen. "Mädchen für alles" im Vereinsheim ist seit langem Mitglied Hubert Keck, während sich um die Spielfelder draußen eben solange Mitglied Heinrich Loho kümmert.

   

1977:

Satzungsänderung in Bezug auf die Vereinsspitze. Erstmals ab 1978 führt ein Dreiergremium gleichberechtigter Vorsitzender den Verein: Edi Keck, Heinrich A. Kuhn und Walter Hartig repräsentieren den Verein in jeweils spezifischen Geschäftsbereichen. In den beiden Vorjahren bereits sind Elmar Kuhn als 1. Vorsitzender sowie Edi Keck und Heinrich A. Kuhn als Stellvertreter tätig gewesen. Die 1. Mannschaft der TuS erringt in der Spielzeit 1976/77 die Meisterschaft in der A-Klasse Offenbach und steigt in die Bezirksklasse Frankfurt/Ost auf. Der Spielmannszug der TuS Klein-Welzheim stellt seine Tätigkeit ein. Gebietsreform und Eingemeindung der Gemeinde Klein-Welzheim in die Stadt Seligenstadt, die nunmehr für die Belange rund um das TuS-Gelände verantwortlich ist. Die städtischen Gremien sind stets um die Förderung des Sports bei der TuS bemüht.

   

1978:

Feier des 70-jährigen Vereinsjubiläums mit Ausrichtung des 5. Main - Pokal - Turniers, das im Ostkreis alljährlich bis heute einen großen Zuspruch bei den Zuschauern findet. Die Mannschaft der TUS Klein - Welzheim gewinnt den Mainpokal.

   

1979:

Wiedergründung der Tischtennisabteilung, die zwischenzeitlich ihre Aktivitäten eingestellt hatte.

   

1980:

Erneuerung des alten Sportplatzes und Errichtung einer modernen Flutlichtanlage durch die Stadt.

   

1982:

Nach dem Abstieg aus der Bezirksklasse in der Saison 1980/81 gelingt der 1 . Mannschaft nach Abschluss der Punktspielrunde 1981/82 der sofortige Wiederaufstieg.

   

1983:

75-jähriges Jubiläum der TuS mit Akademischer Feier und Veranstaltung des 10. Moinpokalturniers. Schirmherr ist Bürgermeister Willi Brehm, Festpräsident Hans Waldkircher, früherer 1. Mannschaftsspieler und zudem lange Jahre im Vorstand und Spielausschuß tätig. Julius Albert und Alois Seebacher werden als Mitbegründer des Vereins für 75-jährige Mitgliedschaft geehrt. Eine umfangreiche Festschrift bezeugt die vielseitigen sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins, der mittlerweile rund 700 Mitglieder zählt. In einem Werbespiel trifft eine Mainpokalauswahl auf die 1. Mannschaft der Offenbacher Kickers. Das Fest ist eine gelungene und finanziell erfolgreiche Veranstaltung gewesen unter der Verantwortung der drei Vorsitzenden Heinrich A. Kuhn, Walter Hortig und Michael Rickert.

   

1984:

Heinrich A. Kuhn scheidet als Vorsitzender aus der Dreier - Führungsspitze aus, steht jedoch weiter dem Seniorenfußball vor. Sein Nachfolger im. Dreiergremium an der Spitze mit dem Geschäftsbereich Fußball ist Helmut Reisert.

   

1985:

Die AH-Mannschaft feiert ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Fußballturnier. Die 1. Mannschaft belegt in der Abschlußtabelle der Bezirksklasse Frankfurt/Ost (heutige Bezirks-Oberliga) einen beachtlichen 4. Platz und erreicht damit in einer Punktspielrunde das beste Resultat der Vereinsgeschichte. Auch die 2. Mannschaft der TUS schlägt sich in dieser Klasse gut.

   

1986 und 1987:

Das breite sportliche Spektrum innerhalb des Vereins dokumentiert sich in der erfolgreichen und nahezu reibungslosen Arbeit in den einzelnen Abteilungen wie Frauengymnastik, Kindergymnastik, Männerousgleichsport und Tischtennis. Während im Schüler- und Jugendfußball unter der Leitung von Heinz Bertsch alljährlich 6-7 Mannschaften bisweilen recht gute Erfolge verzeichnen, muß die vorher so erfolgreiche 1. Mannschaft nach einem Entscheidungsspiel in die A-Klasse absteigen. In diesen Jahren, wie schon zuvor, wird ein reger Besucheraustausch besonders der Jugend- und AH-Fussballer mit unserer Partnergemeinde Wessem/Niederlande gepflegt.

   

1988:

80-jähriges Jubiläumsfest mit Akademischer Feier, Totengedenken Tanz- uno Ortsvereinsobend, Fußballturnier der Jugend und der Ortsvereine sowie dem Jubiläums spiel einer Mainpokalauswahl gegen Viktoria Aschaffenburg Schirmherr ist Bürgermeister Karl Schmidt. Der Verein zählt mittlerweile knapp 800 Mitglieder. Hierin dokumentiert sich die breite und erfolgreiche Arbeit der TUS-Verantwortlichen in den vergangenen zwei bis drei Jahrzehnten. Eine wichtige Voraussetzung und Grundlage hierfür sind auch die finanziellen Hilfen und baulichen Maßnahmen auf dem Sportgelände und im Vereinsheim, die seitens der Stadt dem Verein zugute Die Tischtennisobteilung feiert ihr 10-jähriges Bestehen seit der Wiedergründung mit einem Turnier im Bürgerhaus, an dem ihre drei Mannschaften teilnehmen. In der Generalversammlung werden die über drei Jahrzehnte sich erstreckende erfolgreiche Vereinstätigkeit von Heinrich A. Kuhn und seine Verdienste um den Fußball in der TUS eindrucksvoll gewürdigt. Alfred Schenkel tritt für Helmut Reisert in das Dreiergremium der gleichberechtigten Vorsitzenden ein. Sein Geschäftsbereich ist der Fußball. Den Spielausschuß leitet Theo Grimm.

1989 bis 1991 Wie schon in vielen Jahren zuvor sind Jugend- und AH-Fußballer aus unserer Partnergemeinde Wessem zu Besuch in Klein-Welzheim und tragen Freundschaftsspiele aus. Im Jahr darauf fährt die AH-Mannschaft zur Rückverschwisterungsfeier nach Holland. In der Fußball-A-Klasse (jetzt Bezirksliga) erhält die 1.Mannschaft der TUS zum 2. mal den Fairness - Preis des Fußballkreises. Die AH-Mannschaft gewinnt in Froschhausen den MainPokal.

   

1992 und 1993:

Die Abteilung Frauengymnastik feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Ihr gehören mittlerweile knapp 300 Damen an. Wie seit vielen Jahren schon ist nach wie vor Waltraud Seebocher die Abteilungsleiterin, die viel Engagement aufbringt. Im Vereinsheim werden durch die Stadt sowie Mithilfen und Spenden von Vereinsmitgliedern umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt. Die 1. Mannschaft steigt aus der Bezirksliga in die Kreisliga A (Gruppe Ost) ab. Satzungsänderung in der Generalversammlung in bezug auf Gemeinnützigkeit des Vereins, Ehrenbezeichnungen und Sonstiges. Walter Hartig kandidiert nach zwanzigjähriger Vorstandstätigkeit nicht wieder als 1.Vorsitzender. Für seine großen Verdiente um die TUS wählt ihn die General - versammlung zum Ehrenvorsitzenden. Der Vereins - rechner Reinhold Emge wird für 40-jährige aktive Mitarbeit im geschäftsführenden Vorstand der TUS seitens des Vereins besonders geehrt. Zuvor erhielt er für seine Verdienste um den Sport die Ehrenplakette der Stadt Seligenstadt. Die AH-Mannschaft gewinnt in Klein-Krotzenburg zum 3. Mal hintereinander den Mainpokal. Die TUS veranstaltet zu ihrem 85-jährigen Jubiläum das Mainpokal-Turnier für 1. Mannschaften und AH-Mannschaften Mittlerweile gehören dem Verein über 900 Mitglieder an.

   

1994 bis 1996:

Die Tischtennisabteilung ist in ihrer Klasse Meister geworden und steigt in die 2. Kreisklasse auf. In der Generalversammlung 1994 wird Reinhold Emge für seine 40-jährige Vorstandstätigkeit zum Ehrenvorstandsmitglied ernannt. In Ergänzung der Dreier - Vereinsspitze wird Theo Grimm in der Generalversammlung zu einem der gleichberechtigten Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt den repräsentativen und einen Teil des geschäftlichen Bereichs, den er sich mit dem Vorsitzenden Michael Rickert teilt. Letzterer hält unter anderem die Behördenkontakte und Verbindungen zu anderen Vereinen. Die Abteilung Männerausgleichsport feiert ihr 20-jähriges Bestehen mit einem Tanzabend im Bürgerhaus. Zu ihrem 35-jährigen Bestehen veranstaltet die AH-Abteilung ein Jubiläumsturnier. Die Vereinsgaststätte bekommt in Zusammenarbeit mit der hiesigen Brauerei eine neue Inneneinrichtung. Die C-Jugendmannschaft wird Sieger bei den Stadtmeisterschaften. Friedel Mahr folgt Heinrich Bertsch als Jugendleiter, der 17 Jahre lang mit Erfolg die Geschicke des Jugendfußballs bei der TUS leitete.

   

1997:

Die Abteilung Frauengymnastik feiert ihr 30-jähriges Bestehen mit einem Fest- und Tanzabend im Bürgerhaus. Der Verein veranstaltet auf dem Sportgelände ein Turnier der 2. Mannschaften mit einem Sommernachtsfest.

   

1998:

Der Ehrenvorsitzende Walter Hartig, der nach wie vor Verantwortung im Verein übernimmt, blickt auf 25 Jahre Vorstandstätigkeit als 1. Schriftführer, 1. Vorsitzender und Ehrenvorsitzender zurück. Ebenso seit 25 Jahren gehört Josef Loho, aktiver Fußballer in 1. Mannschaft und AH-Mannschaft, dem Vorstand an, die meiste Zeit als Schriftführer. Er wird hierfür besonders geehrt.

   

Die Chronik wird zu gegebener Zeit fortgeführt ...